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Technische
Informationen

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Durchsteckanker TD und TDK nach RIZ KAP13

zur nachträglichen Verankerung bestehender Kappen bei Kippkräften

Übersicht | Produktbeschreibung | Technische Daten


Übersicht

 
Durchsteckanker TD bzw. TDK nach KAP 13
  • Durchsteckanker für die Kappenverankerung
  • zur Aufnahme von abhebenden Kräften auf die Kappe, welche infolge von nachträglichen Anbauten entstehen
  • Verankerungssystem mit Keilscheibe ausführbar bei Neigungen der Kragarmunterseite > 6°
  • sichere Montage und Ausgleich von geringfügigen Neigungsunterschieden durch Kegelpfanne zwischen Kopfbolzen und Ankerplatte
  • Verankerungssystem bestehend aus Ankerstange, Ankerplatten und Dichtungsscheibe
  • korrosionsbeständige Verankerung aus Edelstahl A4

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Produktbeschreibung

SCHNABEL Durchsteckanker TD bzw. TDK nach Richtzeichnung KAP13 sind Anker zur Aufnahme von abhebenden Kräften, welche durch nachträgliche Lasten auf die Kappe entstehen, wie z.B. nachträglicher Einbau einer Lärmschutzwand, Berührschutz etc. Alle Stahlteile der Verankerung bestehen aus korrosionsbeständigem Edelstahl A4.

 

Die Ankerstange des Durchsteckankers besteht aus einem Kugelkopfbolzen, der mit der unteren Ankerplatte eine Kegelpfanne bildet. Dadurch kann bei einer Neigung der Kragarmunterseite von bis zu 6° die Verankerung montiert werden, ohne dass eine Beschädigung des Betons oder der Ankerstange beim Aufbringen des Drehmomentes zu erwarten ist. Bei Neigungen der Kragarmunterseite von > 6° wird die Ankerplatte durch eine auf die Brücke abgestimmte Keilscheibe ersetzt. Bei dieser Variante ist jeder beliebige Winkel herstellbar. Die Keilscheibe besitzt dabei ebenso eine Kegelpfanne, so dass die Verankerung wieder eine Ungenauigkeit gegenüber dem vorgesehenen Winkel von bis zu 6° ausgleichen kann.

 

Bei der Anwendung von SCHNABEL Durchsteckankern ist besondere Rücksicht auf eine eventuelle Vorspannung des Kragarmes zu nehmen. Diese darf durch die Anwendung und Montage des Ankers auf keinen Fall beeinträchtigt werden.

 

Für die Bemessung der Verankerungen sind die örtlichen Verhältnisse maßgebend. Der Planer muss daher die Nachweise für Betonversagen zu den jeweils gegebenen Umständen erbringen. Die angegebenen Bemessungsmomente entsprechen dem Stahlversagen der Verankerung.

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Technische Daten


Bauteildicke D und Neigungswinkel α werden bauwerksbezogen angepasst. Bitte mit angeben!

 

Ankerbezeichnung Gewinde-
größe
Neigungswinkel
der Unterseite
des Kragarmes

α
[ ° ]
Bemessungs-
wert der
Zugkraft1)

max. NRd
[kN]
Bohr
Ø


do
[mm]
Anzugs-
drehmoment2)


Tinst
[Nm]
TD 16 Kap13 B M16 ≤ 6° 27,2 22 65
TDK 16 Kap13 B M16 > 6° 27,2 22 65
TD 20 Kap13 B M20 ≤ 6° 42,5 25 130
TDK 20 Kap13 B M20 > 6° 42,5 25 130
TD 24 Kap13 B M24 ≤ 6° 61,3 30 220
TDK 24 Kap13 B M24 > 6° 61,3 30 220
TD 27 Kap13 B M27 ≤ 6° 79,7 32 315
TDK 27 Kap13 B M27 > 6° 79,7 32 315

1) Bemessungswert der Zugkraft bezieht sich auf die Ankerstange (Stahlversagen). Die Weiterleitung der Kräfte in Kappe und Kragarm (Betonversagen) ist bauwerksbezogen vom Tragwerksplaner nachzuweisen.
2) Zum Aufbringen des Drehmomentes sind die Gewindestangen im Bereich der Verschraubung mit MoS2 zu schmieren.

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